Sibylle Berg – Das Unerfreuliche zuerst. Herrengeschichten

«Sibylle Berg ist wieder da. Als wäre sie nie fort gewesen». Per nostra sfortuna. Questa raccolta di raccontini introspettivi è a dir poco insopportabile.
Morte,1 freddo,2 oscurità e mosche – gli ingredienti della nostra Sybille, che attorno a frasi falso profonde ordina in bella mostra tante parole vuote.
Il momento forte del libro immagino dovrebbe essere a p. 109, Theorie: «Das Unerfreuliche zuerst: Der Moment, in dem man erwachsen wird, ist schlimmer, als man denkt» – che profondità, che pensiero, che palle.
Bei disegnini.

1 «Ich habe nie etwas gereinigt in dem Haus. Es wäre mir falsch vorgekommen. Ein Haus, das man reinigt, ist noch am Leben. Unseres war gestorben» (p. 47).
2 «Es war kein schöner, weicher Sommerregen, sondern ein kalter, spitzer, ein Winterregen in Polen» (p. 11); «Ganz kalt war mir, ich konnte nicht bewegen […]» (p. 13); «Die Wohnung war kalt» (p. 25); «Es ist Mai in Lanzarote und es ist sehr kalt» (p. 32), e avanti così.


Andrea Antonini, 27 novembre 2011